Schwesternhaus St. Ludwig im ehemaligen Malteserschloss in Heitersheim

Geschichte

Das ehemalige Malteserschloss in Heitersheim ist ein geschichtsträchtiger Ort. Errichtet um 1350 als eine Niederlassung (Kommende) des Johanniter- bzw. Malteserordens, wird es 1428 zum Sitz des Großpriorats "Deutscher Zunge" und 1548 zum geistlichen Reichsfürstentum erhoben. Alte Stiche aus dem 17. Jahrhundert zeigen, dass das Malteserschloss Heitersheim zu einem gewaltigen Wasserschloss ausgebaut war.

1897 erwirbt der Orden den Gebäudekomplex und betreibt in den Räumlichkeiten zu Anfang eine Einrichtung zur Erziehung und Beschäftigung von Mädchen. Später erfolgt ein Teilumbau zum Schwesternhaus St. Ludwig. Seit 1967 bzw. 1971 nutzen eine Behindertenwerkstätte des Caritasverbandes und eine Schule für geistig behinderte Kinder andere Gebäudeteile. Im Haus St. Lazarus befindet sich ein Museum zur Geschichte des Johanniter- bzw. Malteserordens.

Das Schwesternhaus St. Ludwig war dank einer eigenen großen Landwirtschaft lange Zeit ein Selbstversorgungsbetrieb. Erst zu Beginn der 1990er Jahre wurde dieser Betrieb eingestellt. Teile der landwirtschaftlich genutzten Gebäude stellt der Orden der ökomenisch-solidarischen Gemeinschaft Lebenshaus Heitersheim e.V. zur Verfügung.

Zurzeit leben und arbeiten rund 100 Ordensschwestern in Heitersheim.

Kontakt

Haus St. Ludwig
Staufener Straße 1
79423 Heitersheim

Telefon: 07634 528-0
Telefax: 07634 528-111

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.heitersheim.vinzentinerinnen-freiburg.de

Anfahrt

 Schwesternhaus St. Ludwig - Heitersheim

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